Wenn vorhanden, erscheint seit 2002 jeden Monat ein Aufkleber von Alwin Gast, an welchem Tag, Monat, Jahr und in welchem Kino er sich diese Filme anschaute!!! Dieser Herr war Filmkritiker für verschiedene Zeitungen.(Gar nicht so einfach für die damalige Zeit!!) Diesen Film sah er diesmal leider nicht!! Ab Januar 2021 erscheinen alle Filmprogramme ,ob nationale oder internationale, auch von der DEFA synchronisierte Filme, solange der Vorrat reicht!!!

Alwin Gast

Alwin Gast(Aufnahme von 1948)
geb. 21.111920 in Magdeburg
gest. 11.12.2010 in Stuttgart

Diesmal ein amerikanischer Film aus dem Fliegermillieu! Erscheinungsjahr: 1933

Metro-Goldwyn - Mayer zeigen:

John Barrymore, Helen Hayes, Clark Gable, Lionel Barrymore, Robert Montgomery, Myrna Loy
in:

Nachtflug
(Auf Leben und Tod)

Nach einem preisgekrönten Roman von Antoine de Saint Exupery

Regie: Clarence Brown

EIN METRO - GOLDWYN - MAYER - FILM
In deutscher Sprache
n

Link
zu diesen Film ((Wikipedia)

+++ Neu ab Januar 2014 kann man sich die Bilder von diesen Filmprogrammen in voller Größe anschauen!++

Hier geht es zu den Filmprogramm-Bildern ab 2014

Der wirkliche Held dieser Geschichte ist nicht einer der tapferen und unerschrockenen Flieger, die ihr Leben gegen die erzürnten Elemente aufs Spiel setzen, die Südamerikas himmelragende Gebirge in Nacht und Sturm überfliegen- der wirkliche Held ist Riviére, der Direktor der Fluggesellschaft, der als erster den Mut hatte, die gefährlichen Nachtflüge ins Leben zu rufen und dafür zu sorgen, daß sie weiter durchgeführt werden.
Er hat die Einwände des Präsidenten der Gesellschaft und der vielen Direktoren, die sich dagegen sträubten, das Leben der Piloten bei den mörderischen Nacht- flügen zu riskieren, niedergeschlagen und besteht darauf, daß sie fortdauern. Mit eisernem hat er eine Disziplin aufgerichtet, von der nicht die kleinste Abweichung gestattet ist. Er weiß, daß er nur durch Strenge und durch über große Gewissen haftigkeit das Risiko vermin dem, die Gefahr herabsetzen und die Existenz- berechtigung der Nachtflüge beweisen kann. Er ist ein Mann, dessen Leben nicht mehr Pflichten und Rechte, sondern nur noch Pflichten kennt. Und er muß von seinen Piloten dasselbe verlangen. Das geht so weit, daß er den Piloten selbst dann, wenn Nebel sie beim Landen oder Aufsteigen hinderte, die Pünktlichkeitsprämie entzieht, wenn sie die vorgeschriebene Zeit nicht innehalten. Mechaniker, die auch nur den geringsten Fehler bei der Konstruktion, bei der Überprüfung der Maschinen gemacht haben, werden fristlos entlassen. Er weiß, daß die geringste Nachlässigkeit dem Piloten das Leben kosten kann.
Riviére zeigt niemandem, daß er sich selbst nur mit äußerster Willensanstrengung zu dieser Härte zwingt. Er darf es nicht wissen lassen, wie sehr es ihn selbst trifft, wenn er einen Angestellten entlassen, wenn er einen Piloten auf die Verlustliste setzen muß. Es gibt Zeiten für ihn, in denen er sich alt fühlt, in denen die Bürde der Verantwortlichkeit ihn fast zu Boden drückt. Aber er muß hart sein.

Strengste Disziplin ist nötig, um die Piloten im Dienst frisch zu halten, damit gar nicht erst das Bewußtsein einer Gefahr in ihnen aufkommt. Denn sobald sie erst glauben, in Gefahr zu sein, werden sie schwach - und dann sind sie verloren.
Riviére ist hart. Aber er weiß, warum, und er weiß, es muß sein. Er verlangt es auch von Robineau, seinem Inspektor. Als er erfährt, daß Robineau mit einem der Piloten außerdienstlich, freundschaftlich zusammen war, stellt er ihn streng zur Rede. Robineau kennt seine Anschauungen: "Du sollst die Menschen lieben, die dir unterstellt sind - aber du sollst es ihnen nicht zeigen!" sagt Riviére. Es darf keine privaten Freundschaften zwischen Vorgesetzten und Untergebenen geben, wenn die Disziplin aufrechterhalten werden soll.
Fabian, der Patagonienflieger, ist jung verheiratet. Er ist mutig und stark. Noch niemals hat er das Bewußtsein irgendeiner Gefahr während seiner Nachtflüge gehabt. Er hat Kurs auf Buenos Aires.
Es ist eine wolkige, stürmische Nacht. Furchtbare, schwere Gewitter treiben das Flugzeug vom Kurs ab, über offenes Meer. Solange Fabian das ruhige Surren des Propellers hört, solange er noch regelmäßig Radionachrichten mit den verschiedenen Stationen tauschen kann, fühlt er sich sicher. Aber eine Station nach der anderen hört auf zurückzufunken. Über ganz Südamerika lagern schwere Gewitter. Unmöglich zu landen.
Erregt wartet Riviére am Morseapparat. Nur noch eine Nachricht kommt von Fabian: "Noch 30 Minuten Betriebsstoff!" Und dann Schweigen. Riviére hat die schwere Aufgabe, Frau Fabian zu verständigen. Er kann ihr nichts Tröstendes sagen, - und sie hat nicht den Mut, dem Mann Vorwürfe zu machen, der nichts Menschliches zu fühlen scheint, der nur für seine Idee lebt: Die Nachtflüge müssen weitergehen, die Arbeit muß weitergehen. s kommt nicht auf das Leben des einzelnen an, wenn ein so ungeheurer Gedanke die Welt erobern soll.
Darsteller:
Riviére John Barrymore
Madame Fabian Helen Hayes
Fabian Clark Gable
Robineau Lionel Barrymore
Brasil. Flieger William Gargan
Seine Frau Myrna Loy
Daudet C. Henry Gordon

Funker Leslie Fenton
2. Funker Frank Conroy
Flieger Nr. 5 Ralf Harolde