Wenn vorhanden, erscheint jeden Monat ein Aufkleber von Alwin Gast, an welchem Tag, Monat, Jahr und in welchem Kino er sich diese Filme anschaute!!! Dieser Herr war Filmkritiker für verschiedene Zeitungen.(Gar nicht so einfach für die damalige Zeit!!) Diesen Film konnte er nicht sehen, da ab Januar 2020 hier nur 2 DEFA-Filme erscheinen, solange der Vorrat reicht!!!

Alwin Gast

Alwin Gast(Aufnahme von 1948)
geb. 21.111920 in Magdeburg
gest. 11.12.2010 in Stuttgart

Diesmal zwei DEFA-Filme mit dem unvergessenen Schauspieler Manfred Krug! Erscheinungsjahr: 1962

Der Kinnhaken
Ein DEFA-Film der "Gruppe 60" und Gruppe "Heinrich Greif" im Verleih des VEB Progress Film-Vertrieb

Link zu diesen DEFA-Film

+++ Neu ab Januar 2014 kann man sich die Bilder von diesen Filmprogrammen in voller Größe anschauen!++

Hier geht es zu den Filmprogramm-Bildern ab 2014
1962

Drehbuch: Manfred Krug / Horst Bastian, Regie: Heinz Thiel; Produktionsleitung: Werner Liebscher; Kamera: Joseph Novotny; Bauten: Christoph Schneider; Ausführung: Günther Kriewitz; Musik: André Asriel - Nationalpreisträger; Kostüme: Gerhard Kaddatz; Masken: Willi Roloff / Inge Roloff; Ton: Günter Dallorso; Schnitt: Anneliese Hinze - Sokoloff; Regie - Ass. : Gitta Nickel; 2. Kameramann: Milos Sauer; Kamera - Ass. : Karel Dobrichowski; Aufnahmeleitung: Wolfgang Bertram, Ellen Korfes, Otto Schröder; Außenrequisiteur: Fritz Stemmer; Oberbeleuchter: Victor Höhn

Die Stimme des Rundfunkreporters schreckt Carolin hoch.
Sie hört und begreift: von heute ab wird nichts mehr so wie früher sein. Männer in Uniform stehen auf dem Weg zwischen ihrer Wohnung und der Bar, in der sie bis gestern ihr Geld verdiente. Carolin überlegt. Nun gut, sie haben Waffen in den Händen, aber sie hat gelernt, mit Männern umzugehen, drüben in der Bar.
Dann steht sie Georg gegenüber, und es scheint, dass ihre Rechnung aufgehen wird. Es scheint…
Einen Monat später: "Ich habe mich, wenn mich nicht alles täuscht, in diesen Kerl verliebt."
Rose, die Freundin und Wohnungsgenossin, schüttelt sich vor Lachen. Bis sie plötzlich ernst wird und fragt: "Sag mal, hast du dir schon überlegt, was passiert, wenn er in deiner Vergangenheit stöbert?"
Was will Rose? Sie an Onkel Franz erinnern?
"Eine erwachsene Frau darf doch wohl einen Freund haben!"
Freundschaft monatlich in Schweizer Franken bezahlt?"
"Er hat es mir geschenkt!"
"Dem Bubi hat er es wohl auch geschenkt?"

Durch Bubi hatte Carolin den Schweizer kennengelernt. Bubi heißt Willi Zalaike alias Horst Tümping und ist vorbestraft, u. a. wegen Zuhälterei und Erpressung. Eine Woche später steht er vor ihrer Tür. Er hat Post aus Zürich mitgebracht. "Onkel Franz" will Carolin besuchen. Am 6. Oktober! Was soll sie tun? Carolin ist verzweifelt, denn sie liebt Georg. In dieser einen Woche hat sie erkannt, dass sie zum ersten Mal in ihrem Leben einen Mann begegnet ist, der wirklich gut zu ihr ist. Und jetzt will Bubi sie erpressen.
Bei ihrem nächsten Rendezvous mit Georg weint Carolin. Georg versucht, den Grund ihres Kummers zu erfahren, doch Carolin schweigt. Da geht Georg zu Rose. Die Freundin ist jedoch ahnungslos, denn noch weiß sie nichts von Bubis Besuch. Davon erfährt sie erst, als Carolin nachhause kommt und ihr alles erzählt. Für Rose gibt es nur einen Ausweg: mit Georg sprechen. Er muss wissen, in welcher Lage sich Carolin ist. Er muss sie verstehen, denn er liebt Carolin doch!
Georg ist wie versteinert. "Gut, dass sie gekommen sind. Danke." Er wiederholt den Satz. Am 6. Oktober kommt also "Onkel Franz"! Georgs Blick ist leer…
Wie diese Geschichte weitergeht? Lassen Sie sich überraschen! Sie werden sie auf der Leinwand erleben, diese Geschichte aus dem Berlin unserer Tage, die Geschichte zwischen Georg und Carolin.

D a r s t e l l e r :

Georg Nikolaus

Manfred Krug - Heinrich-Greif-Preisträger

Carolin Merzen

Dietlinde Greiff

Rose

Marita Böhme

Bubi

Jürgen Frohriep

Frank Hübner

Erik S. Klein

In weiteren Rollen:
Marga Legal, Gerry Wolff, Gerd E. Schäfer- Nationalpreisträger, Hannes W. Braun, Ellinor Vogel, Hans Flössel, Paul Funk, Albert Zahn, Werner Troegner, Jürgen Rothert, Gerd Klisch, Klaus Gehrke, Jürgen Pörschmann u. a.