Hier die Schriftart
Frankenstein zum Download!

Hier erscheinen jeden Monat zwei andere Filmprogramme aus den
50-er, 60-er und anderen Jahren zum Anschauen und downloaden.
Ein Programm aus DDR-Zeiten und eines aus der alten Bundesrepublik!
Willkommen zu meinen Filmprogrammen im Jahr 2016 in unveränderter Form

Vielleicht erinnert sich der eine oder andere Besucher meiner Webseite an diese Filme!

Wenn vorhanden, erscheint jeden Monat ein Aufkleber von Alwin Gast, an welchem Tag, Monat, Jahr und in welchem Kino er sich diese Filme anschaute!!! Dieser Herr war Filmkritiker für verschiedene Zeitungen.(Gar nicht so einfach für die damalige Zeit!!) Ab Oktober 2017 vorerst viele alte DEFA-Filme!

Diesmal ein DEFA-Film über den Reichstagsbrand 1933 und deren Auswirkungen in einem Gerichtsprozess von 1955!

Ein Ein DEFA - Film nach dem gleichnamigen Schauspiel
von Hedda Zinner, Nationalpreisträgerin

Verleih: VEB Progress Film-Vertrieb

Der Teufelskreis

+++ Neu ab Januar 2014 kann man sich die Bilder von diesen Filmprogrammen in voller Größe anschauen!++

Hier geht es zu den Filmprogramm-Bildern ab 2014

1955
Progress-Nr.: 156/55

Die Verhaftungswelle bricht los. Zu Tausenden werden Kommunisten, Sozialdemokraten, Gewerkschaftler, christliche Politiker, Intelektuelle, Ärzte, Wissenschaftler aus ihren Woh-nungen geholt und in die Gefängniskeller der SA geschleppt. In dieser Nacht fällt die Maske ganz von der faschistischen Fratze. Trotzdem erkennen nicht alle die so offenbar gewordene Gefahr. Der sozialdemokratische Abgeordnete Lühring glaubt sich noch unbedroht, bis Straße bereits von Schüssen und Schreien widerhallt, aus vollgepferchte Gefangenenwagen davonrasen. Er überhört die Mahnungen seiner Frau, er verwirft die letzte Warnung seines Sohnes Paul, der unter Lebensgefahr zu ihm gekommen ist. Paul gelingt die Flucht in die Illegalität, in der er die kommunistische Widerstandsarbeit weiterführt. Lühring aber wird verhaftet. Selbst im Gefängniskeller in der Hedemann-straße will er, eindringlicher Zusprache durch Genossen der KPD, noch immer nicht be-greifen, was geschehen ist, was geschehen mußte, weil die SPD-Führung versagt hat. Lühring pocht auf seine Abgeordnetenimmunität. Der ehemalige Buchdrucker scheint jeden Instinkt für die Realitäten des Klassenkampfes verloren zu haben. So hält er denn auch die der Folter durch die SA nicht stand. Er unterschreibt ein gefälschtes, die kommunistische Fraktion belastendes Protokoll.
Im Reichsgericht zu Leipzig nimmt der Monsterprozeß, mit dem die Faschisten die "Ge-fahr des Kommunismus" vor aller Welt beweisen wollen, seinen Anfang.

Die übersinnliche Komödie, die der Hellseher Hanussen im Halbdunkel seines "Okul-tistischen Salons", vor auserlesenem Publikum veranstaltet, hat nichts mit spitzfindigen, geschickten Täuschungsspiel moderner Varieté-Magier zu tun. "Propheten" seiner Art werden von diesen Motiven geleitet - Wahnsinn oder Verbrechen. Hier handelt es sich um Verbrechen, um ein politisches Verbrechen größten Ausmaßes. Die letzten Einzelheiten dessen was der Hellseher in gespenstischer Pose voraussagt, werden gerade in einem Nebenraum besprochen. Graf Helldorf prominente Nazi - Größe und Polizeipräsident von Potsdam, handelt das mit van der Lubbe aus, einen unsympatischen Schwätzer, der von den Anstiftern des Unternehmens in einem Obdachlosenasyl engagiert wurde. Hanussen kündigt Flammen an, die aus einem großen steinernen Gebäude emporschlagen. Wenige Tage später, in der Nacht, jenes 27. Februar 1933, brennt der Reichstag!
Van der Lubbe wird programmgemäß in einem Wandelgang gefaßt, wo er mit einer Fak-kel Steine zu entzünden suchte. Die Horde von SA-Männern indes, die das tatsächliche Zündmaterial im hölzernen Plenarsaal aufflammen ließ, hat sich längst durch einen unterirdischen Heizungskanal und das naheliegende Palais Görings davongemacht. Das deutsche Parlamentsgebäude in Berlin brennt, das Fanal zur Entfesselung eines schran-kenlosen faschistischen Terrors ist gegeben!

Buch und Regie: Carl Balhaus; Produktionsleitung: Paul Ramacher; Kamera: Hans Hauptmann; Musik: Günther Klück; Bauten: Herbert Nitzscke; Ausführung: Erich Kulicke; Assistenz-regie: János Veiczi; Ton: Karl Tramburg, Bernd Gerwien; Schnitt Ursula Kahlbaum; Kostüme: Luise Schmidt; Masken: Bernhard Kalisch, Elli Lämmer; Aufnahmeleitung: Otto Ziesenitz; Regieassistenz: Konrad Petzold; Kameraassistenz: Günther Marczinkowski; Standfotograf: Manfred Klawikowski
D a r s t e l l e r :

Georgi Dimitroff

Jochen Brockmann
Wihelm Lüning -Sozialdemokratischer Abgeordneter Kurt Steingraf
Maria, seine Frau Erika Dunkelmann
Paul, sein Sohn Horst Naumann
Herta Ring, Journalistin Irma Münch
van der Lubbe Fred Delmare
Dr. Wilhelm Bünger-Senatspräsident im Reichsgerict Paul-Joachim Schneider
Graf Helldorf-Obergruppenführer der SA Hans-Peter Thielen
Göring Horst Koch
Röhm-Stabschef der SA Albert Garbe-Nationalpreisträger
Erns-Gruppenführer der SA Peter Herden
Walter Rottstock-Metallarbeiter Harry Hindemith-Nationalpreisträger
Theo Neubauer-Kommunistischer Abgeordneter Herbert Köfer
Dr. Meyerheim Gerry Wolff
Ernst Kahler, Siegfried Weiss, Rolf Ludwig, Wolf Goette, Heinz Kögel, Heinz Gies, Günther Grabbert, Günther Ballier, Hermann Staudt, Klaus Schönberg, Johannes Siegert, Edgar Engelmann,Horst Preusker, Hans Fiebrandt, Rolf Bergmann, Paul Pfingst, Hans Rose, Wolfgang-Erich Parge, Isolde Thümmler, Harro ten Brook u. a.