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Hier erscheinen jeden Monat zwei andere Filmprogramme aus den
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Willkommen zu meinen Filmprogrammen im Jahr 2016 in unveränderter Form

Vielleicht erinnert sich der eine oder andere Besucher meiner Webseite an diese Filme!

Wenn vorhanden, erscheint jeden Monat ein Aufkleber von Alwin Gast, an welchem Tag, Monat, Jahr und in welchem Kino er sich diese Filme anschaute!!! Dieser Herr war Filmkritiker für verschiedene Zeitungen.(Gar nicht so einfach für die damalige Zeit!!) Ab Oktober 2017 vorerst viele alte DEFA-Filme!

Ein DEFA-Film über die 500 Jahre Reformation in Deutschland 2017, und den daraus resultierenden Bauernkrieg 1524. Besonders über den Bauernführer Thomas Müntzer

Ein Film Deutscher Geschichte nach einem Szenarium von Friedrich Wolf
Verleih: VEB Progress Film - Vertrieb

Thomas Müntzer

+++ Neu ab Januar 2014 kann man sich die Bilder von diesen Filmprogrammen in voller Größe anschauen!++

Hier geht es zu den Filmprogramm-Bildern ab 2014

Progress-Nr. : 54 / 56

Thomas Müntzer muß nach Süddeutschland fliehen, er ist überall mit den aufständischen Bauern, erlebt ihre Kraft, ihre Siege. Bald zieht es ihn wieder nach Thüringen. In Mühl-hausen findet er einen Bundesgenossen in Heinrich Pfeiffer, der zusammen mit den
Handwerksgesellen und den Armen in dieser Stadt die Führung übernommen hat. Nun aber zeigt es sich, wie weit Müntzers Gedanken sei-ner Zeit voraus sind

In den Morgenstunden des 25. Mai 1525 beginnen die Fürsten mit ihrem Sturm, ohne dass der Waffenstillstand abgelaufen ist. Die kampferprobten, gut ausgerüsteten Lands-knechte brechen in die kümmerliche Wagenburg ein, das Bauernheer wird überritten, zerhauen, zersprengt.
Die fürstlichen Sieger triumphieren; aber selbst Gefangenschaft, Folter und Todesdrohungen können Thomas Müntzer nicht brechen. Das Angebot der Henker, vor allen Menschen seiner Lehre abzu-schwören, beantwortet er mit den stolzen Worten: "… so wie enden wird die fürstliche Macht … wird ein Reich der Gerechtigkeit aufblühen wie goldener Weizen … für den gemeinen Mann… durch den gemeinen Mann."
Thomas Müntzer stirbt unter dem Schwert. Sein Vermächtnis aber, seine Schriften, werden gerettet, werden weitergegeben, gehen von Hand zu Hand, bleiben lebendig und leben fort im Gedanken unseres Volkes.
Wenn auch das tragische Ende der ersten deutschen Volkserhebung tief erschüttert, so bleibt nach diesem Film in uns doch ein Gefühl des Stolzes.
Thomas Müntzer hat nicht umsonst gelebt. Wir haben in unseren Tagen sein Werk vollendet.

Dies ist die Geschichte Thomas Müntzers, des wortgewaltigen Rufers, der Glück und Leben dem Wohl des gemeinen Mannes opferte.
Wir befinden uns in den Tagen der Reformation.
Um das Jahr 1520 ist die Not der Bauern und der Stadtarmut unerträglich geworden. Fürsten und Räte, Ritter und geistliche Herren pressen aus dem Volke das Letzte an Fronden und Abgaben und er-sticken jeden Versuch einer Auflehnung mit grausamer Haft, Folter und Verstümmelung.
Durch das Land wandert ein junger Prediger, er sieht den Drangsal, er leidet mit den Gequälten, er wird zu ihrem Sprecher - Thomas Müntzer.
Im Nonnenkloster zu Weissenfels findet er in der Novizin Otti die Gefährtin seines Lebens Lebens und erhält in Allstedt in Thüringen eine Pfarrstelle. Hier tritt er mutig für die neue Lehre Luthers ein, zelebriert die Messe in deutscher Sprache und begeistert seine Zuhörer durch anfeuernde Predigten, in denen er gegen Fürsdten und Herren und für das "Reich Gottes auf Erden spricht.
Das Volk versteht ihn. Zu seinem "Verbündeten" stoßen immer mehr Anhänger, auch die Mansfelder Bergleute erkennen in Müntzer ihren Sprecher.
Die Marienkapelle Mallerbach geht in Flammen auf, es ist die erste Tat des gärenden Zorns der Un-terdrückten. Grausam ist die Rache der Mansfelder Grafen, die Verbitterung des Volkes wächst. Doch Luther ist nicht mehr mit ihnen. Müntzer wird durch den "sanftlebenden Mönch zu Wittenberg" be-schimpft und bekämpft. Thomas wendet sich wendet sich ab von seinem einstigen Vorbild, der die Sache der Bauern verrät. Er läßt sich von den Fürsten nicht kaufen. Er geht zu ihnen und ruft sie in einer starken zur Vernunft. Draußen vor dem Schloß stehen Kopf bei Müntzers Anhänger, so wagen die Fürsten es nicht, Hand an ihn zu legen.

Drehbuch und Regie: Martin Hellberg-Nationalpreisträger und Träger des Weltfriedenpreises; Produktionsleitung: Paul Ramacher; Kamera: Götz Neumann-Heinrich-Greif-Preisträger; Dekorative Gestaltung: Otto Erdmann; Ausführung: Franz Fürst, Willi Schäfer; Musik: Ernst Roters; Ton: Albert Kuhnle; Schnitt: Lieselotte Johl; Kostüme: Gerhard Kaddatz, Elli-Charlotte Löffler; Masken: Marian Babiuch; Regie-Assistenz: Walter Beck, Ree van Dahlen; Kamera-Assistenz: Peter Süring; Standfoto-graf: Manfred Klawikowski; Aufnahmeleitung: Heinz Walter, Horst Dau

Es spielt das DEFA-Synfonie-Orchester unter der Leitung von Ernst Roters

D a r s t e l l e r :

Thomas Müntzer

Wolfgang Stumpf
Ottilie von Gersen Margarete Taudte
Schwabenhannes Wolf Kaiser
Heinrich Pfeiffer Martin Flörchinger
Markus Stübner Wolfgang A. Köhler
Hans Buss Heinz Gies
Bärbel Buss, seine Schwester Ruth Maria Kubischek
Bauer Barthel Albert Garbe
Seine Frau Maly Delschaft
Veit, ein Bergknappe Hansjoachim Büttner
Gerber Martin Jochen Diestelmann
Apel Wynmeister Hans W. Hamacher
Seine Frau Doris Thalmer
Feldhauptmann Hoffmann Fritz Dies
Hauptmann Krumpe Franz Loskorn
Hauptmann Nickel Erich Brauer

Fuhrmann von Thomas Müntzer Aribert Grimmer
Altpfarrer Simon Haferitz Hans Wehrl
Syndikus Dr. von Othero Walter Jupé
Ratsmann Qualm Otto Eduard Stübler
Amtsmann Johannes Zeyss Gustav Trombke
Ratsmeister Wettich Paul R. Henker
Bürgermeister Baumgarten Hans Joachim Koch
Stadthauptmann Eberhard von Bodungen Leonard Ritter
Abt von Fulda Wilhelm Hinrich Holtz
Valtin Spatz Rolf Ludwig
Kaiser Karl V Hans - Rüdiger Renn
Kurfürst Friedrich der Weise von Sachsen Edgar Bennert
Herzog Johann von Sachsen Friedrich Richter
Kurprinz, sein Sohn Fred Diesko
Kurfürst Ludwig von der Pfalz Guido Goroll
Landgraf Philipp von Hessen Peter Herden
Herzog Georg von Sachsen, sein Schwiegervater Paul Paulsen
Herzog Heinrich von Braunschweig Jan Franz Krüger
Graf Ernst von Mansfeld Gerhard Bienert
Gräfin von Mansfeld Ingeborg Werzlau
Ritter von Rüxleben Adolf Peter-Hoffmann
Der persönliche Legat Alexander Albert Hetterle
Kanzler Dr. Brück Heinz Hinze
1Ein fantastischer Kaplan Wolf Goette
1. Reisiger des Grafen von Mansfeld Sepp Klose
2. Reisiger des Grafen von Mansfeld Teddy Wulff

Bauern::
Richard Bendey, Karl Block, Fritz Bogdon, Wolfgang Carl, Rudolf Christoph, Fritz Decho, Joachim Dill, Hermann Eckardt, Willi Endtresser, Horst Günther Fiegler, Oswald Förderer, Werner Freyberg, Frie-drich Gnass, Horst Gora, August Holler, Waldemar Jacobi, Hans Klering, Max Klingberg, Gerhardt Lah, Otto Lange, Gerhard Lau, Willi Linke, Aut Leumann, Herbert Manz, Toni Meitzen, Frank Michaelis, Erich Nadler, Alexander Papendick, Rudi Petters, Hans Pitra, Bernhard Plage-Plathen, Günther Po-lensen, Wilhelm Puchert, Gustav Püttjer, Heinz Jochen Riemer, Otto Sommer, Walter Schramm, Rudolf Schröder, Alexander Stillmark, Peter A. Stiege, Wolfgang Thal, Werner Toelcke, Carl Trepte, Werner Tronjeck, Dieter Wallrabe, Karl Heinz Weiss, Helmuth Wenzlau, Willi Wiefeldt, Heiko Winkler, Paul Zeidler
Bäuerinnen:
Ilse Bastubbe, Marianne Berger-Fritsche, Anna Maria Besendahl, Carola Braunbock, Hela Gruel, Else Koren, Renate Lohse, Carola Morgenthal, Dorothea Thiesing, Ilona Ringer, Johanna Zschocke
Studenten:
lFred Ebrecht, Gerhard Einert, Hans- Joachim Hegewald, Bert Köhler, Harald Moszdorf, Uwe-Jens Pape, Siegmar Schramm, Ulrich Thein, Ulrich Wenzel
Bergknappen:
Heinz Appel, Horst Giese, Paul Streckfuss, Otto Zedler
Aufseher im Kupferbergwerk:
Rudolf Fleck
Handwerker:
Harald Grünert, Rochus Langkau, Walter Lendrich, Kurt Wildersinn
Bürger:
Bruno Atlas-Eising, Franz Arzdorf, Erich von Dahlen, Georg Helge, Heinz Loggies, Paul Li-pinski, Hugo Nillius, Johannes Siegert, Hans Hellenberger, Hans Schille
Bürgerinnen:
Liesel Eckhardt, Liesl Marek, Ellen Plkessow, Brigitte Plotzki, Gabriele Wackwitz, Gretel Fiedler-Meierhöfer, Lieselotte Oesterreich
Stückmeister:
Conz Merz, Paul Pfingst
Feldhauptmann:
Werner Segtrop
Fürsten:
Hanjo Hasse, Hans Horst Jochmann, Carlo Kluge, Hans Knötzsch, Alfred Land, Wolfgang E. Parge, Otto Sauter, Hans Steinberg
Fürstinnen:
Ursula Blank, Elfriede Florin, Edith Hildebrandt, Gerda Müller, Gerti Zillmer
Ritter:
Heinz Kammer, Heinz Keuneke
Reiter:
Erwin Behling, Peter Kraznow-Glasoff, Kurt Lippert-Meteor, Günter Sonnenberg, Hermann Stretza
Knechte des Grafen:
Wolfgang Bachmann, Jo Schorn, Siegfried Weil
Landsknechte:
Hans Flössel, Erich Fritze, Lutz Götz, Kurt Rust, Helmut Straßburger, Walter Zoddel
Marodiernder Landsknecht:
Martin Angermann
Feldhauptmann des Kurfürsten
:
Harro Tenbroook
Gewaffnete:
Arthur Neubert, Harry Preuss
Ratsherren:
Paul Funk, Peter Hippler, Hans Holl, Curt Semmt, Axel Triebel
Ratsdiener:
Paul Knopf
Ratsschreiber:
Edmund Kirchner, Franz Weilhammer
Stadtknechte:
Gert Löschke, Günter Sacher
Feldschreiber:
Hans Fiebrandt, Ulrich van der Trenck
Schmaler kleiner Höfling:
Willi Schwabe
Hofdame:
Agnes Kraus
Leibarzt des Kurfürsten:
Dieter Kurt Getke
Haushofmeister beim Grafen Mansfeld:
Jac Hille
Hofnarren beim Grafen Mansfeld:
Paul Scholtz, Rudi Wielepp
Pagen:
Harry Engel, Roland Gandt
Profoss:
Dietrich Mechow
Henker:
Nico Turoff
Singender Küster:
Ludwig Sachs
Priester des Kurfürsten:
Joachim Giese
Katholischer Priester:
Kurt Pfeiffer
Evangelischer Pfarrer:
Gerd Michael Henneberg
Priester am Schafott:
Norbert Christian
Diakon:
Friedrich Teitge
Äbtissin:
Ruth Baldor
Vollbusige Nonne:
Steffi Spira
Nonne:
Helene Meiselmann
Wirt der Wegschenke:
Hans Emmerich