Hier erscheint ein Filmprogramm aus den 50-er, 60-er und anderen Jahren zum Anschauen und downloaden.
Auf dieser Seite erscheinen aus DDR-Zeiten Filme der DEFA und auch DEFA-synchronisierte Filme aus dem Ausland!
Vielleicht erinnert sich der eine oder andere Besucher meiner Webseite
an diese Filme!

Hier die Schriftart
Frankenstein zum Download!

Eine musikalische DEFA-Filmkomödie
Ab Februar 2017 erscheinen hier wieder DEFA- und DEFA-Synchronisierte Filme !!

Diesmal ein DEFA-Film nach einer Oper von Wolfgang Amadeus Mozart

FIGAROS HOCHZEIT

Ein DEFA - FILM auf Breitwand Verleih des VEB Progress Film - Vertrieb
Wolfgang Amadeus Mozart

Hier geht es zu den Filmprogramm-Bildern ab 2014
Progress-Nr.: 214/ 56
Drehbuch der Filmoper: Georg Wildhagen; Produktionsleitung: Walter Lehmann; Musikalische Leitung: Prof. Artur Rother; Kamera: Eugen Klagemann, Karl Plintzner; Bauten: Emil Hasler, F. Koehn, H. Asmus; Kostüme: Walter Schulze-Mittendorf; Ton: Karl Tramburg, Willy Szdszy; Regie-Assistent: C. v. Barany, W. Eppelsheim; Schnitt: Hildegard Tegener, Aufnahmeleitung: Ernst Körner; Standfotos: Eduard Neufeld; Prod.-Assistent: Heinz Berg; Musik-Assistent: Hermann Schmidt-Rhein; Regie: Georg Wildhagen
Es spielt die Staatskapelle - Chöre unter der Leitung Prof. Hermann Lüdecke

Oft in der Geschichte des Films wurde versucht, auch Opern so zu gestalten, dass sie nicht nur foto-grafiertes Musiktheater, sondern echte Handlung und unmittelbares Erlebnis vermitteln.
Das gelang der DEFA vollgültig in ihrem Film "Figaros Hochzeit" nach der gleichnamigen Mozart-Oper. Hier wurde die Dynamik der Musik zum integrierten Bestandteil des Films.
Für dies Aufgabe stellten sich die besten deutschen Sänger und Filmkünstler der DEFA zur Ver-fügung.
Figaro, der Kammerdiener des Grafen Almaviva, will die Kammerzofe der Gräfin, Susanne, heiraten. Der Graf gab zwar sein Einverständnis, doch er gönnt Figaro das Mädchen nicht. Leichtsinnigerweise hat Figaro der Haushälterin des Arztes Dr. Bartolo, Marcellino, ein Heiratsversprechen gegeben, das diese dem Diener abpreßte, als er 2000 Taler von Marcellino leihen wollte. Der Graf weiß von dieser Verpflichtung und will die Hochzeit des Figaro mit Susanna aufschieben.
Ein Intermezzo ist der Anlaß. Der Page Cherobino verehrt die Gräfin. Das diese aber unerreichbar für ihn ist, hält er sich an die jungen Mädchen im Schloß. Er muss dabei befürchten, dass der Graf seine Drohung wahr macht, ihn in ein Infantrieregiment als Leutnant zu stecken. Über Susanna hofft hofft er, in der Gräfin eine Fürsprecherin zu erhalten, die solche Absichten des Grafen verhindern kann. Doch zum Unglück stellt ihn der Graf erneut im Zimmer Susannas.
Susanna wendet sich hilfesuchend an die Gräfin. Beide schmieden ein Komplott. Nicht Susanna soll zum Stelldichein mit dem Grafen gehen, sondern der Page Cherubino als Mädchen verkleidet.

Doch als man bei der Verkleidung ist, kommt der Graf vorzeitig zurück. Er glaubt, seine Frau bei einer Untreue zu ertappen. In höchster Not schließt die Gräfin sich ein, Susanna versteckt sich hinter einem Sessel.
Als der Graf droht, die Tür zu sprengen, öffnet die Gräfin, weigert sich aber, den Alkoven, in dem sich Cherubino versteckte, aufzuschließen. Der Graf will die Tür mit Gewalt öffnen lassen. Die Gräfin, die fest bleibt, muss ihm in seine Gemächer folgen. Cherubino springt, da die Zimmertür verschlossen ist, in den Garten, und statt seiner begibt sich Susanna in das Gelände. Der Graf ist beschämt, als er beim Öffnen die Kammerzofe findet.
Als Figaro die Gelegenheit benutzen will, seinen Eheschluß mit Susanna sofort zu vollziehen, erscheint Marcellina beim Grafen, um auf die Einlösung von Figaros Heiratsversprechen zu drängen.
Das Gericht ist zur Stelle. Figaro hat die 2000 Taler nicht und müßte nun Marcellina heiraten. Susanna erbittet sich vom Grafen das Geld und erhält es.
Im Gerichtssaal des Schlosses hat Figaro aber das Urteil zurückgewiesen und behauptet, er sei von Adel. Der einzige Beweis seiner Identität, ein auffälliges Muttermal, läßt Marcellina in Figaro ihr eigenes Kind erkennen. Sie, die eigene Mutter, zu heiraten, kann Figaro jedoch niemand zumuten. Der Graf ergibt sich in seinem Schicksal, um so mehr, als Susanna ihm ein Stelldichein geben will. Statt ihrer geht aber die Gräfin im Kleide Susannas. Und die Nacht wird zur gütigen Patronin der Lie-benden. Figaro kann nun Susanna heimführen.

Es spielen::

Es singen:

Susanna

AngeliHauff

Erna Berger

Figaro

Willi Domgraf-Faßbaender

Willi Domgraf-Faßbaender

Gräfin Rosine

Sabine Peters Tiana Lemnitz
Graf Almaviva Mathieu Ahlersmeye

Mathieu Ahlersmeye
Marcellina Elsa Wagner

Margarete Klose
Dr. Bartolo Victor Janson

Eugen Fuchs
Basilio Alfred Balthoff Paul Schmidtmann
Don Cursio Franz Weber Kurt Reimann
Cherubino Willi Puhlmann Willy SahlerK

Barbarina

Ursula Katharina Mayberg Elfriede Hingst
Schreiber Theodor Vogeler n
2. Gärtner Egon Vogel n

In weiteren Rollen:
Hans Hardt Hardtloff, Johannes Maus, Herbert Rüdiger, C. H. Hendrich, Heike Pöhler, Hans - Peter Wolf, Herbert Kuhlmann, Wolfgang Dabel, Karl - Heinz Schulze, Elisabeth Oliver, Hans Megow, Hella Göhlich, Franz Pagels, Heinz Loggies

Der im Kinderbuch-Verlag erschienene Roma "Tinko" von Erwin Strittmatter ist in jeder Buchhandlung zum Preise von DM 5,85 zu erhalten.