Hier erscheint ein Filmprogramm aus den 50-er, 60-er und anderen Jahren zum Anschauen und downloaden.
Auf dieser Seite erscheinen aus DDR-Zeiten Filme der DEFA und auch DEFA-synchronisierte Filme aus dem Ausland!
Vielleicht erinnert sich der eine oder andere Besucher meiner Webseite
an diese Filme!

Hier die Schriftart
Frankenstein zum Download!

Eine französche Filmkomödie
Ab Ab Februar 2017 erscheinen hier wieder DEFA- und DEFA-Synchronisierte Filme !!

Diesmal ein Film aus Norwegen aus dem II. Weltkrieg von der DEFA 1959 synchronisiert!

In so einer Nacht
Ein norwegischer Film im Verleih des VEB Progress Film-Vertrieb.
Deutsche Bearbeitung: VEB - Studio für Synchronisation

 

Hier geht es zu den Filmprogramm-Bildern ab 2014
1959
Progress-Nr.: 13/ 59
Drehbuch: Sigval Maartmann-Moe; Kamera: Per G. Jonson; Regie: Sigval Maartmann-Moe; Das Orchester der Philharmonischen Gesellschaft Oslo spielt aus Werken von Ludwig van Beethoven, Dirigent: Öivin Fjeldstad Dialog der deutschen Fassung: Erika Hirsch, Regie: Horst Ruddies, Schnitt: Ursula Freund, Ton: Emil Schlicht, Herbert Henke,

Die junge Ärztin Lif Kraff sieht sich plötzlich vor eine außergewöhnliche Aufgabe gestellt. Als die na-zistischen Besatzer Norwegens in einer überraschenden Nachtaktion alle jüdischen Bürger von Oslo zusammentreiben, erfahren, erfährt Lif von der Existenz eines kleinen, halbprivaten Waisenheimes. Mit Hilfe ihres Dienstwagens von der städtischen Ärztewache bringt sie die Kinder in Sicherheit; ge-rade noch zur rechten Zeit, denn wenig später tobt auch schon die Gestapo in dem Hause. Fürs erste scheint den kleinen Flüchtlingen geholfen - was aber soll weiter werden?! Sie gänzlich vor dem Zu-griff der Nazibarbaren zu retten, müsste man sie ins neutrale Schweden bringen. Daran ist jedoch vor-läufig nicht zu denken; die Grenze liegt weit ab, Straßen und Bahnhöfe werden vom Feinde kon-trolliert. Lift, die so lange einem einfachen, aus dem Herzen kommenden Impuls des Helfenmüssens gefolgt war, beginnt die schier unüberwindlichen Schwierigkeiten zu erkennen. Da steht sie nun im Morgengrauen mit diesem Dutzend Mädchen und Jungen, die schon durch ihren jüdischen Typ jedem auffallen können. Die junge Ärztin begreift, dass sie unbedingt noch Freunde und Bekannte wird ins Vertrauen ziehen müssen.
So beginnt nun eine Entwicklung von einer merkwürdig stillen und doch tiefen Dramatik: Menschen, die sich solange passiv verhalten und ihre Verachtung für die nazistischen Unterdrücker stumm mit sich herumtragen, beginnen jetzt zu handeln. Vor dem großen moralischen Befehl, das Leben dieses Dutzend jüdischer Kinder Menschenkinder zu retten, gibt es kein Ausweichen, keine Entschuldigung. Und da ist auch nicht die Zeit für langes Bedenken, diese Frage ans Gewissen will sogleich be-antwortet sein. - durch die Tat.

Lifs alter, schon ein wenig versponnener und nur noch musikalischen Neigungen lebender Onkel nimmt die Kinder in seinem abgelegenen Landhause auf und wird ihnen für die Zeit des Asyls zum Vater. Seine Haushälterin hat das Problem zu lösen, mit drei kärglichen Lebensmittelkarten d r e i -z e h n Menschen zu versorgen.
Bei einem Bauern, der mit den Nazis paktiert, stiehlt sie Milch für die Kleinen. Und die schon zu An-fang verhaftete Heimleiterin, immer eine stille und eher unbeholfene Frau , wächst soweit über sich hinaus, dass sie sich selbst Lockspitzeln gegenüber nicht verrät. Großartig Komödie spielend, führt sie die Gestapo auf eine falsche Fährte. Das alles lässt sich leicht aufzählen. Tatsächlich jedoch stehen die Handlungen dieser norwegischen Menschen unter dem pausenlosen Druck einer harten, nerven-aufreibenden Spannung. Jeder Fehler, jede Unvorsichtigkeit kann zum Verderben für die Kinder wer-den, außerdem läuft ein jeder Helfer selbst in Gefahr, ins KZ zu wandern. So werden die kleinen Flüchtlinge zum Gegenstand eines zähen, erbitterten Ringens, in welchem sich die schlichte, selbst-lose Menschlichkeit norwegischer Bürger und der grausame, verderbungswütige Rassenwahn der Nazis gegenüberstehen. Dass es nach mannigfachen Abenteuern schließlich doch gelingt, die Kinder ins rettende Schweden zu bringen, ist nicht nur glücklicher Ausgang einer außerordentlichen Ge-schichte. Es ist das Ergebnis einer echten menschlichen Bewährung.

Darsteller:

Deutsche Sprecher:

Lif, Kraff, Ärztin

Anne-Lise Tangstad

Gisela Rimpler

Onkel

Joachim Holst-Jensen

Friedrich Richter

Maren

Lalla Carlsen Elfe Schneider
SS-Standartenführer Ottokar Pappina

Kurt Oligmüller
Heimleiterin Asta Voss Mona Köppen
Von Feldhofe Günther Hüttmann Fred Düren

In weiteren Rollen die Kinder:
:
Harry Röderer, Leonard Levin, Yvonne Aronzon, André Deloya, Liv Selikowitz, Sam Selikowitz, Rita Leimann, Jan Rödner, Nil Deloya, Freddis Aronzon

Weitere Sprecher:

Peer Jäger, Bernd Bauer, Petra Steinborn, Gregor Gysi, Heidi Pfanne, Dieter Buchelt, Ingrid Peters, Guido Thielsch, Daniela Mittelbach, Hartmann Kasswahn