Hier erscheint ein Filmprogramm aus den 50-er, 60-er und anderen Jahren zum Anschauen und downloaden.
Auf dieser Seite erscheinen aus DDR-Zeiten Filme der DEFA und auch DEFA-synchronisierte Filme aus dem Ausland!
Vielleicht erinnert sich der eine oder andere Besucher meiner Webseite
an diese Filme!

Hier die Schriftart
Frankenstein zum Download!

Erscheinungsjahr: 1952
Ab Februar 2017 erscheinen hier wieder DEFA- und DEFA-Synchronisierte Filme !!

Diesmal ein Film gleichen Titels wie der amerikanische Film, nur ein ganz anderes Thema. Über die Nachkriegszeit in Frankreich!

Treffpunkt Paris

Deutsche Bearbeitung: VEB DEFA-Studio für Synchronisation.
Ein französischer Film im Verleih der Progress Film-Vertrieb GmbH

Hier geht es zu den Filmprogramm-Bildern ab 2014
Progress-Nr.:330/54
1952

Drehbuch: Michel Jourdan; Dialoge: Pierre Laroche; Kamera: Jaques Lemore; Schnitt: Mar-guerite Beaugé; Musik: Georges von Parys; Regie: Jack Pinoteau

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Da ist auch noch P h i l i p p e , der Sohn reicher Eltern. Er macht Rogers Schwester einen An-trag, wird aber abgewiesen, denn Valérie findet nicht mehr die Kraft, ein neues Leben anzu-fangen. Dabei weiß und fühlt sie, dass Philippe es ehrlich meint und sie aufrichtig liebt und sie weiß und fühlt auch, dass sie ihn liebt. Aber trennend steht zwischen ihnen all das Böse und Traurige, das sie in den Jahren des Krieges durchgemacht hat.
Der geschäftstüchtige Direktor des Kabaretts, indem Valérie arbeitet, beauftragt Roger und Marcel - die inzwischen auch für die Schiebereien dieses Direktors arbeiten - mit dem Transport einer Ladung Penicillins, die ein desertierter amerikanischer Soldat bringt. Sie werden von der amerikanischen Militärpolizei verfolgt und stürzen mit ihrem Lastkraftwagen in einen Graben: Marcel wurde von den Salven der amerikanischen Maschinenpistolen töd-lich getroffen.
Roger gelingt es gelingt es zunächst, zu fliehen. Er wird jedoch im Kabarett verhaftet und des Mordes verdächtigt, denn der amerikanische Deserteur ist inzwischen ermordet auf-gefunden worden. Valérie identifiziert die Mordwaffe als Serges Eigentum und über-antwortet damit der Polizei den wahren Täter. Als Serge verhaftet wird, erschießt er Valérie aus Rache. Sie stirbt in den Armen ihres Bruders.
Wer ist schuld am Schicksal der fünf? Warum mussten die drei soviel Schweres durch-machen? Warum mussten zwei von den fünf zugrunde gehen?
Es gibt für jeden aufmerksamen Besucher, der sich Gedanken darüber macht, nur eine Ant-wort auf diese Fragen: Im Hintergrund steht als Hauptbeschuldigter der Krieg, stehen seine Anstifter und Nutznießer, die Kapitalisten.
So führt auch dieser französische Film zu der Erkenntnis, dass das Glück eines jeden ein-zelnen Menschen von dem Glück seines Volkes nicht zu trennen ist, und dass die Menschen erst dann wahrhaft glücklich leben werden, wenn es ihnen gelingt, Krieg und Kriegsgefahr für immer zu beseitigen.

Fünf französische Soldaten. Als sie in ihrem Unterstand in Österreich im Mai 1945 die Nachricht erhalten, dass der Krieg zu Ende ist, können sie es zunächst nicht fassen.
Doch der Krieg ist wirklich aus. Sie kehren zurück, zurück in die Heimat.
Als R o g e r, einer von ihnen, durch die Straßen von Paris geht, um seine Schwester Valérie aufzusuchen, beflügelt ihn die Freude auf das kommende Wiedersehen und die Hoffnung, dass nun ein besseres Leben beginnen soll. Wie viele Soldaten sind nach Kriegsende mit ähn-lichen Gefühlen durch die Straßen ihrer Heimat5stadt gelaufen, in fast unerträglich ge-spannter Erwartung auf die Angehörigen.
Und wie vielen ist es dann ähnlich ergangen wie Roger. Der Krieg ist vorbei, aber überall hat er seine Spuren hinterlassen, und so viel hat er zerstört, nicht nur Häuser und Maschinen! Ehrlichkeit, moralisches Empfinden, Fleiß, Anständigkeit gelten nicht viel im gerade ge-wonnenen Frieden. Wirtschaftliche Sorgen, Geschäftemacherei, Lebensgier bestimmen das Leben der meisten Menschen im Paris der Nachkriegszeit. Rogers Schwester ist Sängerin in einem Kabarett im Montmatre. Ihr "Freund" Serge nutzt sie schamlos aus. Die Möbel, die Andenken an die Eltern, hat sie verkauft, verkaufen müssen, denn da war der Krieg und die Not des Krieges.
Auch die fünf werden, ob sie wollen oder nicht, in den allgemeinen Strudel hinein-gezogen.
Da ist J e a n , der arbeitsame, biedere, fröhliche Eisenbahnpostschaffner. Kreuz und quer fährt er durch Frankreich. Stolz stellt er den Freunden seine Braut Simone vor, ein hübsches Mädchen, das das Leben von der leichtesten Seite nimmt. Als Jean vom Dienst nach Hause kommt, findet er Simone in den Armen Rogers.
Da ist M a r c e l , der Boxer, der im Krieg an der Hand verwundet worden ist, und der nun zuversichtlich auf Ruhm und Erfolg hofft. Sein erster großer Kampf ist auch sein letzter, denn sein Gegner, dem nicht so wie ihm die Kriegsjahre in den Knochen stecken, schlägt ihn er-barmungslos zusammen. Resigniert hängt er die Boxhandschuhe an den Nagel. Es sei ja nicht die Schuld des anderen Boxers, dass er selbst in den Krieg mußte, meint er.
A n d r é , ist Fremdenlegionär geworden und fällt in Indochina. Sein Vater erklärt pathetisch, er sei stolz auf ihn, obwohl er, der geschäftemachende Nutznießer des Krieges, den Tod seines Sohnes auf dem Gewissen hat. Roger schüttet ihm, als er sein Glas auf seinen toten Freund erheben soll, den Wein ins Gesicht. Er weiß besser als der Vater, was Krieg bedeutet und durchschaut dessen verlogene Rührseligkeit

Darsteller::

Deutsche Sprecher:

Roger

Michel Jourdan Horst Rienitz
Marcel Jean Goven Gerhard Schinschke
Jean Jean Carmet Walter Lendrich
Philippe Jean-Claude Pascal Uwe Kreyssig
Andre Francois Martin Hans-Jürgen Degenhardt
Valérie Arlette Merry Ingeborg Senkpiel
Simone Nicole Besnard Elfie Garden
Freddo Jean Marchot Johannes Siegert
Serge André Versini Norbert Christian
Irene Iréne Hilda Ingrid Ohlenschläger
Kommissar Marcel André Alfred Haase
Regie der deutschen Fassung: Albert Venohr; Deutsche Dialoge: Wolfgang Krüger; Schnitt: Erika Hermes; Ton: Erwin Kropf, Heinrich-Greif-Preisträger; Fritz Klenke